Squash-Wetten in der Schweiz: zwei Veranstalter, eine geschlossene Liste und eine Quote, die nie das ganze Geld zurückgibt
Ladevorgang...
Unter dieser Zeile steht, worauf sich alles Weitere stützt: Alle Angaben zum regulatorischen Rahmen und zu den Bewilligungen sind auf dem Stand von Oktober 29, 2026 und wurden gegen die Veröffentlichungen der Gespa als interkantonale Geldspielaufsicht und des Bundesgesetzes über Geldspiele geprüft.
Squash ist ein Sport, der in der Schweiz gespielt, trainiert, gefördert und in Ligen organisiert wird. Wetten darauf sind etwas anderes. Wer wissen will, ob er heute Abend auf ein Squash-Match Geld setzen kann, stösst auf eine sehr kurze Antwort: In der Schweiz dürfen Sportwetten nur von zwei Veranstaltern organisiert werden, und ob Squash überhaupt im Programm steht, entscheidet nicht der Sport, sondern eine verwaltungsinterne Liste. Zwischen diesen beiden Sätzen liegt der ganze Frust dieses Themas.
Man kann sich das schönreden. Man kann sich auch bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung anmelden, dort ein Squash-Match suchen und tatsächlich eine Quote finden. Das ist der Weg, den viele gehen, und es ist der Weg, auf dem sämtlicher Schweizer Schutz – Limiten, Sperrregister, Aufsicht, Auszahlung auf ein Konto im eigenen Namen – einfach endet. Die dritte Möglichkeit besteht darin, das Angebot der beiden bewilligten Veranstalter als das zu nehmen, was es ist: ein öffentlich-rechtlich organisiertes Grossspiel mit engem Programm, harten Limiten und einem Quotenschlüssel, der nicht schöner aussieht als anderswo. Genau dieser letzte Weg ist der einzige, bei dem ein Squash-Wetter in der Schweiz ein Gegenüber hat, das sich an Schweizer Regeln halten muss.
Woran sich Squash-Wetten in der Schweiz messen lassen
Der Reingewinn aus Swisslos-Sportwetten betrug für 2025 CHF 109 Mio., nach CHF 122 Mio. im Jahr davor. Diese beiden Zahlen stehen nicht in einem Werbeprospekt, sondern im Geschäftsbericht, und sie sagen mehr über den Charakter des Angebots als jede Bonuszeile. Wer Sportwetten in der Schweiz veranstaltet, tut das für die öffentliche Hand: CHF 562 Mio. flossen 2025 insgesamt an die kantonalen Fonds und an die Stiftung Sportförderung Schweiz. Das ist der Rahmen, in dem Squash überhaupt als Wettmarkt denkbar ist – ein Sport mit kleinem Publikum in einem Angebot, das breite Massen bedienen muss, um diese Summen zu erwirtschaften.

Dass Squash in diesem Programm vorkommt, ist deshalb nicht selbstverständlich, und die Frage, ob es vorkommt, lässt sich nicht mit einem pauschalen Ja beantworten. Die Schweizer Veranstalter führen ein Wettprogramm, das sich nach einer behördlich genehmigten Liste richtet: erlaubt ist, was in der Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten steht. Steht Squash mit einem bestimmten Turnier dort, kann es Märkte geben. Steht es nicht dort, gibt es sie nicht, und daran ändert kein Suchbegriff etwas. Qualifikationsrunden erscheinen nur, wenn sie gelistet sind. Frauenwettbewerbe erscheinen nur, wenn sie gelistet sind. Ranglistenwetten sind nur dann möglich, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet. Trainingsläufe lassen sich nie bespielen.
Die Sportwetten-Veranstalter im Überblick
Die folgende Einordnung vergleicht die Plattformen, die Schweizer Spielende tatsächlich antreffen – zuerst die beiden Veranstalter mit Bewilligung, danach die ausländischen Marken, die ohne Schweizer Bewilligung auftreten.
| Brand | Schweizer Bewilligung | Veranstalterin bzw. berichtete Bewilligung |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa | Société de la Loterie de la Suisse Romande |
| 22Bet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Coolzino | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| 1xBet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| myBet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Pribet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Funbet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Boomerang Bet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
| Roobet | keine Schweizer Bewilligung | berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS) |
Was in dieser Übersicht zuerst auffällt, ist die Zweiteilung. Es gibt keine dritte Schweizer Bewilligung, die man übersehen haben könnte, und keine Marke, die sich eine solche über eine ausländische Aufsicht zulegt. Die Bewilligung «gilt nur in der Schweiz», und umgekehrt hat eine ausländische Bewilligung hier keine Wirkung. Wer in der Tabelle nach einem Preis sucht, findet keinen. Keine der ausgewiesenen Quoten dieser Seite stammt aus einem Squash-Match, weil für Squash kein abgefragter Preis vorliegt, und einen aus einem anderen Sport dorthin zu übertragen wäre schlicht falsch.
Der Grund, warum das Angebot so eng ist
Zwei Veranstalter für ein ganzes Land: Das ist keine Marktlücke, die noch geschlossen wird, sondern die bewusste Entscheidung der Kantone. Lotterien und Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel, und die Zahl der Veranstalter ist gedeckelt. Swisslos betreibt Sporttip, Loterie Romande betreibt Jouez Sport.
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Sporttip wird im Gebiet der Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Diese Kantone bilden zusammen das Swisslos-Vertragsgebiet.
Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.
Zwei Vertragsgebiete, sauber getrennt, und ein Konto gibt es nur dort, wo man wohnt. Das ist der Punkt, an dem die schöne Vorstellung von einem schweizweiten Sportwettenmarkt endgültig zerfällt. Auch wenn der Wohnsitz nach Artikel 47 Absatz 3 VGS formal in der Schweiz liegen muss, verlangen beide Veranstalter in der Praxis einen Wohnsitz in ihrem eigenen Gebiet.
Warum ein Squash-Match ein anderer Markt ist als ein Fussballspiel
Ein Squash-Match hat eine Eigenschaft, die für das Wetten mehr zählt als alles andere: Es ist kurz, es hat wenige klare Wendepunkte, und es hat ein Publikum, das sich mit dem Sport auskennt. Bei einem Fussballspiel schaut ein grosser Teil der Wettenden auf ein Ereignis, von dem sie ohnehin schon ein Bild im Kopf haben. Bei einem Squash-Spiel ist dieses Bild dünn. Das macht Live-Quoten schwerer zu stellen, es macht Vorab-Quoten weniger widerstandsfähig gegen einseitige Information, und es macht Squash zu einer der Disziplinen, die in einem Programm mit begrenzten Ressourcen zuerst unter die Räder kommen.
Dazu kommt die Mechanik der Preisbildung, und hier lohnt der Blick auf die Zahl, die auf jeder Quotenseite kleiner gedruckt wird als der Gewinn.
Was die Marge aus jedem Squash-Match nimmt
Der Quotenschlüssel eines Marktes – die Auszahlungsquote – ist der Anteil aller Einsätze, den dieser eine Markt zurückzahlt. Ein zweipoliger Markt mit der Quote 1.90 auf beiden Seiten, wie ihn illustrierende Beispiele verwenden, ergibt nach der Formel 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) einen Quotenschlüssel von ungefähr 95 %. Die Marge – die Gegenprobe – liegt dann bei rund 5 %. Das ist keine aus einem Squash-Programm abgelesene Zahl, sondern die Rechnung zu einem angenommenen Beispiel mit zwei Ausgängen und gleichen Quoten; der Wert gilt für genau diesen Aufbau und nicht für einen anderen Markt, eine andere Sportart oder einen anderen Veranstalter. Je mehr gleichwertige Ausgänge ein Markt hat und je voller ein Veranstalter sein Buch stellt, desto schmaler kann die Spanne ausfallen, und je weniger Einsätze ein Nischenmarkt trägt, desto bereitwilliger wird sie breiter. Für Squash lässt sich daraus keine konkrete Marge ableiten. Die 5 % sagen nur, wie der Mechanismus funktioniert: Ein Spieler, der zwei Ausgänge mit gleicher Quote vorfindet, sieht bereits eine eingebaute Gebühr, und er sieht sie nicht im Feld, in dem der mögliche Gewinn steht.
Diese Gegenprobe schliesst sich immer exakt. Ein Quotenschlüssel von 95 % und eine Marge von 5 % sind dieselbe Sache, nur von zwei Seiten gelesen; sie addieren sich immer auf 100 %. Aus einem Quotenschlüssel von 95 % folgt keine Aussage darüber, wie wahrscheinlich irgendein Ausgang ist. Er beschreibt, was der Markt insgesamt zurückgibt, mehr nicht.
Was der Zulassungsvorbehalt konkret kostet
Artikel 4 BGS enthält den kurzen Satz, dass eine Bewilligung nur in der Schweiz gilt. Aus diesem Satz folgt der ganze Rest dieses Abschnitts, und er folgt für jeden einzelnen Schritt einer Wette.
Sportwetten sind nur bei den bewilligten Veranstaltern erlaubt, und was dabei gespielt werden darf, steht in der Gespa-Liste. Es gibt keine zweite Liste, keine Ausnahmeliste und keine Grauzone für Sportarten, die irgendwo auf der Welt gespielt werden. Nowendig sind dafür zwei Bewilligungen: eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung (Art. 21–25 BGS). Die Gespa in Bern ist die Aufsicht nach dem Geldspielkonkordat; die ESBK ist für Sportwetten nicht zuständig, sie beaufsichtigt die Casinos.
Wetten sind auf Sportereignisse beschränkt. Wetten auf das Wetter, auf Politik oder auf Fernsehsendungen gibt es in einem Schweizer Programm nicht. Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Corner- und Kartenmärkte fehlen in der Liste, ein Esport-Abschnitt ebenso. Live-Wetten sind zulässig, vor dem Anpfiff und während des Spiels, sofern der Veranstalter eine Entscheidung dafür besitzt; das Gesetz schränkt nicht auf bestimmte Live-Märkte ein.
Der Zulassungsvorbehalt hat eine praktische Konsequenz, die man leicht überliest: Er macht das Angebot nicht klein, weil jemand es verkleinern wollte, sondern weil Sportarten einzeln aufgenommen werden. Wer also heute kein Squash-Match findet, kann das Fehlen nicht als Fehler eines Veranstalters deuten. Er kann nur prüfen, ob das Ereignis auf der Liste steht.
Die Rechtslage in einem Satz und in ihren Folgen
Der Gesetzgeber hat die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten bei zwei gedeckelt; dem entspricht es, dass die Gespa keine Liste weiterer bewilligter Buchmacher führt, sondern nur die Sperrliste. Der Reingewinn geht an öffentliche Zwecke in den Kantonen (Art. 125 BGS).

Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, macht sich strafbar – bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren (Art. 130 BGS). Gegen den Spieler selbst wird nicht vorgegangen. Das klingt beruhigend und ist es nur halb. In Verfahren gegen den Anbieter können Einsätze und Gewinne eingezogen werden, und von einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung ist keine Fair-Play-Kontrolle zu erwarten, auf die man sich berufen könnte.
Dieser Abschnitt sagt nicht, welcher Weg der einzig richtige ist. Er sagt, was jeder Weg real enthält. Das ist der Punkt, an dem die meisten Vergleiche zu werben beginnen – und der Punkt, an dem ich lieber aufhöre zu werben.
Der Standort Basel und was daran hängt
Swisslos ist keine Plattform unter vielen, sondern eine Genossenschaft mit Sitz in Basel und einem gesetzlichen Auftrag. Wer dort ein Konto eröffnet, wird Teil einer Struktur, deren Zweck nicht in einer Konzernzentrale irgendwo definiert ist, sondern in der Interkantonalen Vereinbarung vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Das ist erst einmal nur eine Organisationsform. Es wird aber dann relevant, wenn man bewertet, was bei einem Streit überhaupt passieren kann.
Der Weg zu einem Konto: wer überhaupt darf
Ein Konto ist nicht offen für alle. Es braucht mindestens 18 Jahre und einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet. Wer dort nicht wohnt, wird nicht registriert, so gut seine Absichten auch sein mögen. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Ein Zweitkonto ist damit nicht nur unerwünscht, sondern praktisch nicht herstellbar.
Was die Ausweise- und Adressprüfung im Alltag bedeutet
Der Vorgang ist unspektakulär und für viele eine Überraschung, wenn sie ihn zum ersten Mal durchlaufen: Ausweis hochladen, Wohnadresse bestätigen lassen, warten. Keine Zahlung mit Kreditkarte, kein Spielguthaben, bevor die Identität geprüft ist.
Man kann das als Hürde sehen. Man kann es auch als Filter sehen, und der Filter ist der Grund, warum das Schweizer Modell überhaupt Limiten kennt, die diesen Namen verdienen. Ein System, das nicht weiss, wer vor dem Bildschirm sitzt, kann keine Limite für ihn setzen. Eine Identität, die mit einer Adresse verknüpft ist, kann sehr wohl eine haben.
Altersgrenze und das Verbot für Beteiligte
Sporttip-Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; unter 18 Jahren ist die Teilnahme ausgeschlossen. Das ist die gesetzliche Linie, und sie gilt unabhängig davon, wo man die Wette abgibt. Ein Zusatz, der oft übersehen wird: Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Ein Squash-Spieler, der auf sein eigenes Turnier setzt, verliert nicht nur den Anspruch, sondern begibt sich in einen Bereich, in dem der Anbieter die Wette für ungültig erklären kann.
Die Gespa hat 2025 Testkäufe durchgeführt. An Verkaufsstellen wurde in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Diese Zahl gehört in denselben Absatz wie die Regel, denn sie sagt nichts über den Text der Regel und alles über ihre Durchsetzung. Wer glaubt, das Verbot schütze Kinder überall gleich gut, hat die Zahl nicht gelesen.
Warum Squash-Tipps nur Denkwerkzeug sind
Ein Tipp auf ein Squash-Match ist eine These über zwei Spieler, ihre Form, ihre Verfassung und den Verlauf eines Abends. Keine dieser Grössen ist mit Sicherheit bekannt, und keine Quote auf der Welt bildet eine sichere Sache ab. Was ein Tipp leisten kann, ist begrenzt und trotzdem wertvoll: Er zwingt dazu, eine Meinung zu formulieren, sie gegen die angebotene Quote zu halten und zu prüfen, ob die eigene Einschätzung überhaupt eine andere ist als die des Buchs. Wer eine Zahl nennt, ohne diesen Schritt zu machen, nennt eine Zahl und keine Einschätzung.
Die Formulierung, die in dieser Frage gern verwendet wird, heisst «risikofrei». Sie hält der einfachsten Nachfrage nicht stand. In einem zweipoligen Markt mit zwei Quoten von 1.90 steckt bereits eine Spanne von rund 5 %; es gibt keinen Ausgang dieses Marktes, auf dem diese Spanne nicht liegt. Eine Wette ohne Risiko wäre eine Wette, deren Preis die Marge nicht enthielte. Sportwetten in der Schweiz arbeiten nicht so, und die Loterie Romande ebenso wenig.
Wann die Idee «Squash-Wette» am Budget scheitert
Die nüchterne Rechnung sieht so aus: Wer ein Budget von CHF 200 für einen Monat Squash-Wetten einplant, hat bei einem Mindesteinsatz von CHF 1 pro Wette in der Regel sehr grossen Spielraum – und trotzdem wenig Chancen, mit einem einzelnen Match mehr als ein bisschen Bewegung in die Sache zu bringen. Genau deshalb greifen viele zu Kombinationen. Damit wandert das Risiko von einer Entscheidung auf vier. Der Kombiboost honoriert das, aber nur bis zu einer Limite und nur, wenn alle vier Voraussagen eine Mindestquote erreichen. Wer das einmal mit echten Zahlen nachrechnet, merkt schnell, dass das Wort «Boost» vor allem eines beschreibt: mehr Umsatz auf dem Konto.
Der Schalter, an dem aus Werbung Ernst wird
Werbung darf nicht aufdringlich und nicht irreführend sein; sie darf sich nicht an Minderjährige und nicht an gesperrte Personen richten (Art. 74 BGS). Werbung für ein Geldspiel, das in der Schweiz nicht erlaubt ist, ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 bestraft (Art. 74 Abs. 3 und Art. 131 BGS). Eine Tageszeit, zu der keine Werbung erlaubt wäre, kennt das Gesetz nicht.
Dass dieser Abschnitt so trocken ist, hat einen Grund. Der Rahmen, in dem ein Squash-Wettangebot in der Schweiz stehen darf, ist eng, und dieses Wissen verändert die Art, wie man die Startseiten ausländischer Anbieter liest. Was dort als Sportwetten-Angebot erscheint, fällt unter eine andere Rechtsordnung mit anderen Werberegeln.
Erst prüfen, dann wetten
Squash kann in der Schweiz grundsätzlich Gegenstand einer Sportwette sein, aber nur bei einem der beiden bewilligten Veranstalter, nur in dessen Vertragsgebiet und nur dann, wenn die konkrete Sportart, der Wettbewerb und die Wettart auf der Gespa-Liste stehen. Die Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten in der Fassung vom 10.09.2026 ist damit das entscheidende Dokument, und sie ist die einzige. Es gibt keine Buchmacher-Liste, die man zusätzlich konsultieren könnte, weil es keine weiteren bewilligten Buchmacher gibt.
Aus diesem Satz folgt die Reihenfolge, in der man vorgeht, wenn man ein Squash-Match tatsächlich spielen will. Zuerst klärt man den Wohnsitz: Wer im Swisslos-Vertragsgebiet wohnt, hat dort Zugang, wer in Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt oder Wallis wohnt, bei Loterie Romande, und wer ausserhalb beider Gebiete wohnt, hat bei keinem der beiden ein Online-Konto. Danach sieht man im Wettprogramm nach, ob Squash überhaupt geführt wird, und danach in der Gespa-Liste, ob dieser Wettbewerb und diese Wettart zugelassen sind. Erst wenn beides zutrifft, entsteht eine Wette, und ihre Limiten sind die des Veranstalters, nicht die eigenen Wünsche.
Wer sich auf diese Prüfung nicht einlässt, hat am Ende des Abends eine Meinung über einen Markt, in dem er nicht hätte spielen dürfen, und kein Geld zurück. Die Reihenfolge ist nicht bürokratisch, sie ist der einzige Teil dieses Themas, den man vollständig kontrollieren kann.
Der Registrierungsweg und die Bewilligung dahinter
Bewilligungen von Veranstaltern sind keine Marketingangelegenheit, sondern Konzessionen, und sie werden auf zwei Ebenen erteilt: eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung. Beide trägt Swisslos für Sporttip, beide trägt Loterie Romande für Jouez Sport. Die Aufsicht darüber führt die Gespa; sie prüft unter anderem die Spielleiter und die Einhaltung der Spielerschutz- und der Social-Responsibility-Auflagen nach Artikel 76 BGS.
Genau an dieser Stelle zeigt sich, wie unterschiedlich die Schalterstellung zweier Plattformen sein kann, selbst wenn beide über eine Schweizer Bewilligung verfügen und dieselbe Aufsicht kennen. Ein Konto bleibt ein Einzelkonto; die Einzahlung läuft über Zahlungswege, die eine Verbindung zum Namen haben, und keine Auszahlung geht an ein anonymes Ziel.
Wo die Grenze der Bewilligung liegt: Die Sperrliste
Wer nach einem ausländischen Sportwettenbuchmacher sucht, stösst früher oder später auf gesperrte Domains. Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS blockieren (Art. 86–93 BGS). Die erste Liste datiert vom 3. September 2019, am Ende des Jahres 2025 umfasste sie 671 Domains. Gesperrte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt – die Gespa nennt dieses Vorgehen Domain-Hopping und führt namentlich Interwetten und Bet-at-Home als Anbieter, die darauf zurückgreifen, sowie bet365 als Anbieter auf der Liste.
Diese Liste ist die einzige öffentliche Aufstellung, die es in diesem Bereich gibt, und sie ist technisch, nicht rechtlich im Sinne einer Erlaubnis. Sie sagt nicht, welche Marke gut ist; sie sagt, welche Marke gerade nicht erreichbar ist und morgen wieder erreichbar sein kann. Anbieter ohne Schweizer Bewilligung kennen das Schweizer Sperrregister nicht und unterliegen keiner Aufsicht nach Art. 76 BGS. Das ist keine Nebenbemerkung, sondern das Gegenstück zu jeder Schweizer Bewilligung.
Ein Zahlungsweg mit Bindung an den Namen
Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers ausbezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Sportwettenbereich nicht. Eine Kreditvergabe an Spielende ist untersagt (Art. 75 Abs. 1 BGS). Welche Zahlungsmarken ein Veranstalter akzeptiert, steht in seinen eigenen Bedingungen und nirgends sonst.
Ein Hinweis zur Schweiz, der in vielen ausländischen Ratgebern falsch steht: Es gibt hierzulande kein Zahlungsblockierungs-Instrument gegen unerlaubte Wettangebote. Banken und Kartensysteme sperren solche Zahlungen nicht. Wer das Gegenteil liest, liest über ein anderes Land.
Welche Quoten Switsslos online stellt – und was sie kosten
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten; das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Die Abrundung klingt nach einer Fussnote. Bei genügend vielen Wetten ist sie eine Einnahmequelle mit sehr geringer Schwankung.
Zahlungswege für das Spielguthaben sind Swisslos-Wallet-Käufe per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein, mit einem Mindestbetrag von CHF 20. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Swisslos bietet PostFinance Pay als Zahlungsart an; die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt.
Auszahlungen sind ein eigener Punkt. Swisslos zahlt Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Wer ein Squash-Match gewinnt und CHF 400 auszahlen will, merkt spätestens hier, dass Spielguthaben und Ihr Geld nicht dasselbe sind.
Wenn eine Wette vor dem ersten Aufschlag endet
Ein Squash-Turnier kann abgesagt und verschoben werden. Wird ein Sporttip-Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00.
Quotenschutz bei Live-Wetten
Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Für Squash übersetzt sich das in einen schmalen Moment: Ein Ball, der nach einem Streit entschieden wird, ist vorbei, bevor die Bestätigung auf dem Bildschirm ankommt.
Was passiert, wenn die Wette gewinnt und was, wenn nicht
Der Steuerfreibetrag für einzelne Gewinne aus bewilligten Grossspielen, zu denen das ESTV auch die Sportwetten zählt, liegt ab dem 1.1.2026 auf Bundesebene bei CHF 1’071’000, nach CHF 1’070’400 im Jahr 2025. Wer nicht so hoch spielt, behandelt seinen Gewinn richtig, wenn er ihn gar nicht behandelt. Steuerfrei bis zu dieser Grenze, und ab darüber hinaus zieht die Veranstalterin 35 % Verrechnungssteuer ab, die über die Steuererklärung zurückgeholt wird.
Der kantonale Freibetrag unterscheidet sich, deshalb schreibt man «je nach Kanton» und keine kantonale Zahl. Etwas anderes gilt für Gewinne bei ausländischen Anbietern: Sie unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis des Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als volles steuerbares Einkommen, unabhängig vom Betrag. Ein Squash-Wetter, der bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung gewinnt, hat am Ende also einen Steuerbeamten im Hintergrund – eine unangenehme Pointe für alle, die den Vergleich nur über die Quote führen. Eine Schweizer Wettsteuer auf Einsätze gibt es nicht, und wer sie zu finden glaubt, soll sich an einen Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung wenden.
Warum der Ausgang nicht käuflich ist
Bewilligte Schweizer Sportwetten sind ein Grossspiel mit zweckgebundenem Reingewinn, ein Teil davon geht an die Stiftung Sportförderung Schweiz und damit unter anderem an Swiss Olympic, an Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Das entschuldigt keinen Verlust. Es erklärt nur, warum dieses Angebot nicht in einem Wettbewerb steht, in dem ein Anbieter mit einer aggressiven Bonuszeile punkten müsste.
Wie Sporttip seine Wettmechaniken gestaltet
Sporttip setzt auf Mechaniken, die man aus dem Wettmarkt kennt, und es lohnt sich, sie einzeln zu betrachten.
Bei Einzel- und Kombinationswetten beträgt der Mindesteinsatz CHF 1, der Höchsteinsatz CHF 1’000; für eine Systemwette liegt der Höchsteinsatz bei CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Diese Sätze stammen aus den Spielregeln und nicht aus einer Kampagne, und sie sind der ehrlichere Teil des Angebots: Ein Systemwetter kann zehnmal so viel riskieren wie ein Kombiwetter, und das ist eine Entscheidung, die kein Bonus trifft.
Der Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen; Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Man rechne das an einem Squash-Beispiel durch: Vier richtige Voraussagen sind das eine, vier richtige Voraussagen mit je mindestens 1.50 sind etwas anderes. Die Hälfte des Feldes fällt nach dieser Bedingung schon aus dem Boost heraus.
Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Wer den Boost also annimmt und dann während des Matches den Gewinn sichern will, verliert ihn im selben Moment. Das ist kein Kleingedrucktes, das ist der eigentliche Ablauf des Angebots, und er lässt sich nirgends mit einem Swing zum Sieg umgehen.
Quotenboosts und Profitboosts im Vergleich
Die beiden Mechaniken unterscheiden sich in dem, was sie erhöhen. Der Quotenboost verbessert die Quote einer Einzelwette auf eine Voraussage. Der Profitboost lässt den möglichen Nettogewinn eines definierten Ereignisses um einen genannten Prozentsatz steigen. Beide sind online, beide sind limitiert, und beide verfallen bei einem Cash-Out. Wer ein Squash-Match mit einem Boosten sieht, sollte zuerst fragen, welche der beiden Formen er vor sich hat.
Cash-Out: praktisch und trotzdem keine Versicherung
Cash-Out bei Sporttip gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der angebotene Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; anbieten muss Swisslos Cash-Out für eine bestimmte Wette nicht.
Die Marketingformulierung für solche Funktionen lautet «Gewinn sichern». In der Mechanik heisst das: Man verkauft einen möglichen Gewinn zu einem Preis, den das Haus festsetzt, nach einem Zeitplan, den das Haus kennen kann und man selbst nicht. Das ist kein Betrug, es ist eine Dienstleistung mit einem Aufschlag. Bei einem Squash-Match mit seinen kurzen, harten Sätzen ist dieser Aufschlag selten klein.
Wo ein solcher Vertrag endet
Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Die Frist ist kurz, und ein Squash-Wetter, der im Sommer einen Kombischein gewonnen hat und erst im Winter nachschaut, kann leer ausgehen. Wer online spielt, hat es einfacher, weil Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch dem Wallet gutgeschrieben werden; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen.
Wie Swisslos Limiten und Sperren handhabt
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen; die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Das Gesetz verlangt, dass der Veranstalter Höchstwerte für Tages-, Wochen- oder Monatseinsätze oder -verluste verlangt (Art. 87 VGS); eine Senkung wirkt von Gesetzes wegen sofort, eine Erhöhung nach 24 Stunden. Dass Swisslos und Loterie Romande in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden daraus machen, ist die strengere Hausregel und die, mit der ein Spieler tatsächlich lebt. Eine gesetzlich festgelegte Einzahlungsobergrenze gibt es in der Schweiz nicht.
Ein Spieler, der sich eine Verlustlimite von CHF 50 pro Tag setzt und am Samstag CHF 200 verlieren könnte, merkt nach dem ersten Abend, was das Ding tut. Er merkt es nicht, wenn er 300 setzt und nie gewinnt: Die Limite zählt Verluste, nicht Einsätze.
Die Sperre ist die nächste Stufe. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden (Art. 84 VGS), unter Beteiligung einer Fachstelle (Art. 81 BGS); eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss das Angebot vorsehen (Art. 89 VGS). Gesperrte oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne (Art. 45 BGS).
Sperre und Limite sind bewusst nicht an dieselbe Stelle im Formular gelegt. Limiten sind Alltag, Sperre ist Ausnahme, und eine Ausnahme, die man bequem zurücknehmen könnte, wäre keine.
Der Blick nach vorn
Betrachtet man die eingangs genannten Spielschutz-Achsen, so schneidet das regulierte Angebot gut ab: Es verlangt ein Einzelkonto, bindet die Auszahlung an den eigenen Namen, schliesst Kredit und anonyme Auszahlung aus und führt ein einziges Sperrregister, das über Sportwetten und Casinos hinweg greift. Das ist ein Standard, den kein ausländischer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung mitbringt.
Die schwächere Stelle ist die Durchsetzung an der Grenze zum Alter, und 47,5 % ist die Zahl, die das beschreibt. Zwischen der Regel im Text und dem, was an einem Verkaufsstellen-Schalter wirklich passiert, liegt eine Lücke, die kein Sperrsystem schliesst.
Warum Verlustlimiten einen Squash-Abend verändern
Wer Squash verfolgt, tut das oft in kurzen, dichten Blöcken: ein Turnier, drei Abende, mehrere Matches. Eine Verlustlimite pro Tag schneidet genau in diesen Rhythmus. Ein 7-Tage- und ein 30-Tage-Fenster daneben bedeuten, dass ein schlechter Abend nicht durch zwei gute am nächsten Tag aufgefangen werden muss – die Grenze steht, bis das Fenster rollt. Wer das im Voraus weiss, setzt die Limite an einem ruhigen Sonntag und nicht in der Halbzeit eines Fünfsatz-Krimis.
Wenn das eigene Spiel zum Problem wird
Die Selbstsperre ist das wirksamste Werkzeug, das die Schweiz kennt, weil sie nicht nur ein Konto schliesst, sondern die Person in einem Register vermerkt, das die Veranstalter gemeinsam führen. Ein Schritt von 1 bis 180 Tagen ist sofort verfügbar und wird während der Frist nicht aufgehoben.
Was eine unbefristete Sperre mit sich bringt, ist ein Preis, den man kennen sollte: Sie lässt sich nicht zurücknehmen, bevor drei Monate vergangen sind, und sie betrifft weit mehr als Sporttip. Wer sie ausspricht, nimmt sich für denselben Zeitraum auch die Casinos und die Angebote im Fürstentum Liechtenstein. Das ist keine Nebenwirkung. Das ist der Zweck.
Wer merkt, dass Squash-Wetten nicht mehr Unterhaltung sind, sollte die Sperre setzen und zusätzlich die kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Der Veranstalter schreibt nicht vor, wann man sich Hilfe holt, und die Limite, die vor einem Spielabend zu grosszügig gewählt wurde, ändert sich nicht von selbst.
Die Vergleichskriterien, nach denen hier bewertet wird
Ein Vergleich, der nur nach dem grössten Bonus sortiert, sortiert nach der Zahl, die am wenigsten über das Produkt aussagt. Die Kriterien, die in dieser Übersicht zählen, sind deshalb andere: erstens die Bewilligungslage – ob überhaupt eine Schweizer Veranstalter- und Spielbewilligung besteht und welche Aufsicht dahintersteht; zweitens das tatsächliche Wettprogramm, soweit es für eine Nischensportart wie Squash ausgewiesen ist; drittens das Quotenniveau, das sich nur mit einer konkreten Quote belegen lässt und nicht durch Werbeversprechen; viertens die Limiten, die ein Spieler tatsächlich trifft, von der Einzahlung bis zum Höchsteinsatz; fünftens die Auszahlung samt Bearbeitungszeit; und sechstens die Spielerschutz-Werkzeuge, die ein Anbieter zur Verfügung stellt.
Man merkt schnell, dass fünf dieser sechs Kriterien auf die Hälfte der Plattformen nicht anwendbar sind, weil diese gar nicht unter Schweizer Recht fallen. Wer das Angebot zweier Schweizer Veranstalter und zehn ausländischer Marken in eine gemeinsame Rangliste wirft, hat am Ende keine Rangliste, sondern eine Einteilung nach einem Kriterium: Erlaubt oder nicht.
Die zehn Plattformen im Einzelnen
Swisslos Sporttip: die einzige Adresse für die Deutschschweiz
Wer im Swisslos-Vertragsgebiet wohnt und Sportwetten online spielen will, landet hier, und es gibt keine Alternative mit Schweizer Bewilligung. Der Rahmen steht oben: Bewilligungen auf beiden Ebenen, Aufsicht durch die Gespa, Sitz der Genossenschaft in Basel.
Das Produkt selbst ist in Limiten und Mechaniken für einen gewerblichen Wettmarkt ungewöhnlich eng geschnitten: Einzelwette zwischen CHF 1 und CHF 1’000, Systemwette bis CHF 10’000, Verlustlimiten, die vor der ersten Teilnahme gesetzt werden müssen, eine cash-out-Funktion nur als vollständige Auszahlung, ein Kombiboost mit einer Mindestquote von 1.50 pro Voraussage. Der Katalog ist gepflegt und klein. Wer ihn mit einem ausländischen Buch vergleicht, sieht sofort, dass er dort zehnmal so viele Märkte findet.
Sporttip für Squash ist damit ein Pillar, der ehrlich beschreibt, was er prüft, und den Markt nicht aus den Augen verliert: Wo bleibt ein Squash-Match im Programm, wenn es klein ist? Die Antwort findet sich nirgends bequem. Sie findet sich im Programm.
Verdikt: Die zwei Gratis-Auszahlungen pro Jahr und der Katalog kleiner Optionen machen Sporttip zu einem Angebot, das den öffentlich-rechtlichen Auftrag im Preis spürbar trägt – für einen Wettenden, der mit einem Konto, einer Identität und einem Programm auskommt und die Kleinheit als Preis für Verbindlichkeit akzeptiert, ist das der beste Deal, der hier zu haben ist.
Loterie Romande Jouez Sport: die Westschweiz, und nur sie
Jouez Sport ist das Produkt der Loterie Romande, die für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura veranstaltet. Die Genossenschaft hat ihren Sitz an der Avenue de Provence 14 in Lausanne und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Rechte und Aufsicht entsprechen denen von Sporttip, der Katalog kann abweichen, und die beiden Angebote sind nicht austauschbar.
Eine Genossenschaft mit über zweitausend Verkaufsstellen in sechs Kantonen zu betreiben heisst, einen Vertrieb zu unterhalten, der weit über das Netz hinausreicht: Die Zahl beschreibt eine Präsenz, die eine reine Online-Plattform nicht hat, und sie erklärt, warum die Westschweiz eine eigene Struktur braucht statt eines gemeinsamen nationalen Angebots. Für einen Squash-Wetter ist das eine Fussnote mit Folgen: Wenn ein Wettbewerb in beiden Programmen steht, sind die Limiten und die Quoten trotzdem zwei verschiedene Dinge.
Verdikt: Der Wohnsitz entscheidet, und innerhalb der sechs Westschweizer Kantone ist das kein Vergleich, sondern eine Zuordnung; bemerkenswert ist weniger die Produktgestaltung als ihre Reichweite.
22Bet: ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung
22Bet gehört zu den Marken, denen Schweizer Spielende begegnen, ohne dass eine Schweizer Bewilligung dahintersteht. Es gibt keine Veranstalter- oder Spielbewilligung nach BGS; eine berichtete ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Geltung (Art. 4 BGS). Die Marke ist nicht an das Schweizer Sperrregister angebunden, es gibt keinen Schweizer Rechtsweg, und ihre Domains können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden.
Für Squash heisst das nichts Gutes und nichts Schlechtes, weil die Faktenlage über das konkrete Squash-Programm dieses Anbieters nichts hergibt. Wer dort ein Squash-Match findet, sollte wissen, dass er in einem Vertragsverhältnis nach fremdem Recht spielt, in dem kein Schweizer Gericht und keine Schweizer Aufsicht mitliest.
Verdikt: Der volle Katalog und die freie Einzahlung sind kein Ausgleich für fehlende Aufsicht, denn der eine Vorteil ist ein Zugeständnis an den Spielbetrieb und der andere ein Verlust an Kontrolle.
Coolzino: Casino-Profil, Sportwetten ohne Bewilligung
Coolzino tritt als Casino-Marke auf, und bei den Sportwetten gilt derselbe Befund: keine Schweizer Bewilligung, eine berichtete ausländische Bewilligung ohne Geltung hier, keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrlisten-Risiko inbegriffen.
Verdikt: Eine Casino-Plattform, auf der Sportwetten mitlaufen, bringt eine Aufmerksamkeitsökonomie mit, in der ein Squash-Match gegen ein Casinospiel um denselben Klick konkurriert.
1xBet: grosser Katalog, keine Schweizer Bewilligung
1xBet firmiert als international ausgerichtete Sportwettenplattform mit einem sehr breiten Programm. Eine Schweizer Veranstalter- oder Spielbewilligung besteht nicht; eine ausländische Bewilligung ist für die Schweiz ohne Wirkung. Die Marke ist nicht an das Sperrregister angeschlossen, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrlisten-Risiko besteht.
Verdikt: Ein breites Programm ist der stärkste Trumpf einer Marke ohne Bewilligung und gleichzeitig der Grund, warum sie in der Schweiz nicht stattfindet.
myBet: deutschsprachig, ohne Schweizer Bewilligung
myBet richtet sich an deutschsprachige Spielende und ist damit für einen Schweizer Nutzer sprachlich näher als manche Konkurrenz. Rechtlich ändert das nichts: keine Schweizer Bewilligung, berichtete ausländische Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz, keine Verbindung zum Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrlisten-Risiko.
Verdikt: Der vertraute Ton ist Dekoration; die Aufsicht, die ein Schweizer Vertragsverhältnis prägt, fehlt so vollständig wie bei jeder anderen ausländischen Marke.
Pribet: ohne Schweizer Bewilligung
Pribet tritt als Sportwetten- und Casino-Anbieter auf. Eine Schweizer Bewilligung liegt nicht vor; eine berichtete ausländische Bewilligung entfaltet keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS). Keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrlisten-Risiko.
Verdikt: Über das konkrete Sportprogramm sagt die Bewilligungslage nichts, und der Marktzugang ist damit das einzige Kriterium, das hier sauber zu beurteilen ist.
Funbet: ohne Schweizer Bewilligung
Funbet gehört zur zweiten Gruppe. Es besteht keine Schweizer Veranstalter- und keine Spielbewilligung; eine berichtete ausländische Bewilligung ist in der Schweiz ohne Geltung. Kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrlisten-Risiko durch Domain-Hopping.
Verdikt: Ohne Schweizer Bewilligung gibt es für einen Squash-Wetter hier keinen Ansprechpartner, wenn die Wette strittig wird.
Boomerang Bet: ohne Schweizer Bewilligung
Boomerang Bet führt Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung. Eine berichtete ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Wirkung, eine Anbindung an das Sperrregister fehlt, ein Schweizer Rechtsweg besteht nicht, und die Domain kann auf die Sperrliste gelangen.
Verdikt: Wer hier spielt, wählt ein Vertragsverhältnis ohne Schweizer Rückhalt und trägt das Risiko, von einem Tag auf den anderen nicht mehr erreichbar zu sein.
Roobet: Krypto-Profil, ohne Schweizer Bewilligung
Roobet ist vor allem als Krypto-Plattform bekannt und damit das Gegenteil dessen, was eine Schweizer Bewilligung verlangt: Auszahlungen auf ein Konto im eigenen Namen und keine anonymen Wege (Art. 50 Abs. 2 VGS). Eine Schweizer Bewilligung liegt nicht vor, eine berichtete ausländische Bewilligung hat keine Wirkung in der Schweiz, die Anbindung an das Sperrregister fehlt und ein Schweizer Rechtsweg besteht nicht.
Verdikt: Für einen Spieler, der seine Gewinne lieber auf einem Bankkonto als in einer Wallet sieht, ist die Kombination aus Krypto-Profil und fehlender Schweizer Bewilligung doppelt unpassend.
Häufig gestellte Fragen
Darf man in der Schweiz online Squash wetten, und wo?
Ja, aber nur bei Swisslos Sporttip oder Loterie Romande Jouez Sport, und nur mit Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet. Es gibt keine weiteren bewilligten Schweizer Veranstalter. Ob Squash im Programm steht, hängt davon ab, ob die Sportart in der Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten und Wettarten aufgeführt ist.
Steht Squash auf der Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten und Wettarten?
Die Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten in der Fassung vom 10.09.2026 ist das massgebende Dokument. Qualifikationsrunden und Frauenwettbewerbe erscheinen nur, wenn sie ausdrücklich gelistet sind; Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Trainingsläufe sind generell nicht bespielbar.
Wie entsteht eine Quote auf ein Squash-Match, und was steckt in der Marge?
Die Quoten bilden die eingeschätzten Wahrscheinlichkeiten der Ausgänge, die Summe ihrer Kehrwerte liegt über eins. Bei zwei Ausgängen mit je 1.90 ergibt 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) einen Quotenschlüssel von rund 95 %, die Marge liegt also bei etwa 5 %. Die Zahl sagt nichts über den wahrscheinlichen Ausgang, nur über den Anteil, den der Markt zurückgibt.
Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote?
Der Gewinnbetrag ist Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote aus dem Produkt der Einzelquoten. Das Ergebnis wird auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Bei einen Einsatz von CHF 20 auf Quote 1.90 beträgt der mögliche Bruttogewinn CHF 38, der mögliche Nettoertrag also CHF 18.
Warum ist ein Wetttipp kein sicherer Tipp, und wie begründet man eine Einschätzung?
Ein Ergebnis steht vorher nicht fest, deshalb kann kein Tipp sicher sein. Eine Einschätzung wird begründet, indem man Form, Bedingungen und Spielstil gewichtet, daraus eine eigene Wahrscheinlichkeit ableitet und sie mit der angebotenen Quote vergleicht. Weicht sie nicht ab, gibt es keinen Grund zu setzen.
Welche Verlustlimiten muss man vor der ersten Wette setzen, und wie wirkt eine Spielsperre?
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme sind Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage zu setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Senkungen gelten sofort, Erhöhungen nach 72 Stunden. Eine unbefristete Spielsperre wird im schweizweiten Register eingetragen.
Und wenn das Match verschoben wird?
Wird eine Partie innerhalb dieses Fensters nachgeholt, läuft die Wette weiter. Für Squash, wo Turniere dicht gedrängt stattfinden, heisst das: Man weiss im Moment des Setzens oft nicht, wann die Wette entschieden wird. Ein Squashfan, der am Samstagabend auf ein Viertelfinale setzt, hat am Sonntagmorgen möglicherweise einen halb entschiedenen Kombischein.
Sportarten – kartenzahlungwetten
Inhalt erstellt vom Team «kartenzahlungwetten»
