Kostenlose Wettprognosen im Check: Prognosen sind gratis, die Wette darauf nicht

Updated Oktober 2026
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Ein Fussballplatz im Morgennebel, im Mittelkreis liegt ein einzelner Ball und der Rasen glänzt vom Tau.

Datenstand: Oktober 29, 2026. Die Angaben zu den Bewilligungen stammen aus der Gespa-Übersicht

sowie aus den Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Swisslos und der Loterie Romande.

Bei Sporttip-Livewetten zählen Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, mit Quote 1.00.

Eine Wettprognose ist eine Meinung mit Zahlen davor. Sie kostet nichts, sie verpflichtet niemanden,

und sie kann richtig sein — nur ist keine Prognose eine Wette, und in der Schweiz darf längst nicht

jeder Anbieter, bei dem Leserinnen und Leser sie platzieren möchten, diese Wette auch annehmen. Das

ist der eigentliche Engpass, und er hat nichts mit Fussballwissen zu tun. Nur zwei Veranstalter

verfügen über eine Bewilligung für Sportwetten in der Schweiz. Wer also eine Prognose liest und sie

in Geld verwandeln will, landet zwangsläufig bei Swisslos mit dem Produkt Sporttip oder bei der

Loterie Romande mit Jouez Sport — oder auf einer Seite im Ausland, die keine Schweizer Bewilligung

hat und deshalb auch keinen Schweizer Schutz.

Was daraus folgt, zeigt sich selten an der Prognose. Es zeigt sich an der Wohnadresse, an der Quote,

an einem Register und an einer Verlustgrenze, die man vor der ersten Wette selbst setzen muss. Hier erfahren Sie, wie eine Prognose entsteht, wann sie einen Wert enthält und wann nicht, was die

eingebaute Marge des Veranstalters daraus macht, und weshalb die Herkunft des Wettscheins mehr über

das Risiko aussagt als jede Trefferquote.

Warum Prognosen frei sind und die Wette darauf trotzdem nicht

Der Text einer Prognose ist niemandes Eigentum. Statistiken, Formkurven, Verletztenlisten, Tabellen —

all das darf jeder lesen, auswerten und veröffentlichen. Die Wette darauf ist etwas anderes. Online-

Sportwetten gelten in der Schweiz als Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft

seit 1. Januar 2019, Art. 3 lit. c und e) und werden von der Gespa beaufsichtigt, der Interkantonalen

Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, gestützt auf das Geldspielkonkordat, das seit 1. Januar 2021

gilt. Wer das mit der Aufsicht über Casinos verwechselt, landet bei der ESBK — die ist für Casinos

zuständig und nicht für Sportwetten.

Eine Sanduhr steht auf einem Holztisch neben einer Brille, hinter dem Fenster laufen Regentropfen über das Glas.
Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online und verlangt mindestens vier Voraussagen mit Quote von je mindestens 1.50; der Bonus beträgt 5 % bei vier und 20 % bei sieben.

Eine Bewilligung braucht in der Schweiz zweierlei: eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung

pro Spiel (Art. 21 bis 25 BGS). Und sie gilt nur in der Schweiz (Art. 4 BGS). Daraus ergibt sich der

erste harte Folgesatz für jeden Leser einer Prognose: Eine ausländische Bewilligung — ob aus Curaçao,

Malta oder Deutschland — entfaltet in der Schweiz keine Wirkung.

Der Befund hinter der Tabelle

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Auf der

verbleibenden Liste stehen Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Es gibt

keinen dritten Eintrag, und die Gespa publiziert auch keine Liste weiterer bewilligter Wettanbieter,

die man nachschlagen könnte, weil es schlicht keine gibt. Was die Aufsicht veröffentlicht, ist eine

Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS-Sperre blockieren (Art. 86

bis 93 BGS). Die erste Liste stammt vom 3. September 2019, am Ende des Jahres 2025 standen 671

Domains darauf. Blockierte Adressen werden innerhalb von Stunden ersetzt — die Gespa nennt dafür

Interwetten und Bet-at-Home und führt bet365 auf der Liste. Wer eine Wettseite aufruft und nicht

weiterkommt, hat also nicht die Seite falsch geschrieben, sondern die Aufsicht bei der Arbeit

erlebt.

Ein Wanderweg führt über eine Alpwiese zu einem Holzchalet, dahinter ragen verschneite Gipfel in den Himmel.
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen (Oberlimite CHF 9'999, unter 21 Jahren CHF 1'000).

Was in einer Tabelle legal klingt, klingt in der Praxis enger. Deshalb hier die drei Angaben, auf

die es ankommt — Bewilligung oder nicht, wer die Veranstaltung betreibt, und was gemeldet ist.

Anbieter Bewilligung in der Schweiz Veranstalter bzw. gemeldete Bewilligung
Swisslos Sporttip Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande
HornetBet keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
myBet keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
Betovo keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
BassBet keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
GG.BET keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
FortuneJack keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
BetLabel keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
Jackbit keine Schweizer Bewilligung Keine Bewilligung; ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS)

Acht Zeilen der Tabelle sehen gleich aus, und das ist kein Ausdrucksmangel, sondern der Befund.

Zwischen HornetBet und Jackbit besteht in dieser Spalte kein Unterschied, weil die Schweizer

Rechtslage für keinen der acht einen Unterschied hergibt. Die Spalte, die eine Rangfolge unter ihnen

erlauben würde, existiert nicht. Wer eine solche Rangfolge sucht, sucht eine Grösse, die es nicht

gibt.

Was die Bewilligung im Alltag einschränkt

Eine Bewilligung ist kein Gütesiegel für bessere Quoten. Sie bringt einen geschlossenen Katalog mit.

Erlaubt sind ausschliesslich Sportwetten auf Sportanlässe; Wetten auf Wetter, Politik oder

Fernsehsendungen sind nicht zulässig. Der Katalog selbst steht in der Liste der bewilligten Sport-

und Wettarten der Gespa in der Version vom 10. September 2026 (Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Qualifikationsrunden

erscheinen darin nur, wo sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wo sie aufgeführt sind,

Ranglistenwetten nur dann, wenn die Rangierung über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb

oder aufs Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe stehen nicht auf der Liste, Eckball- und

Kartenmärkte ebenso wenig, und eine Esport-Sektion sucht man vergebens. Anlässe, an denen

überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS).

Livewetten sind erlaubt, vor dem Anpfiff und während des Spiels, sofern der Veranstalter über eine

entsprechende Entscheidung verfügt. Eine gesetzliche Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte kennt

das BGS nicht. Cash-Out ist nicht reguliert; es ist eine Funktion jedes einzelnen Veranstalters und

wird hier auch nur so beschrieben.

Zwei weitere Folgen wiegen für einen Prognosenleser schwerer, als sie klingen. Erstens: Der Zugang

braucht Wohnsitz. Für ein Online-Konto genügt es nicht, in der Schweiz zu wohnen — es muss die

Schweiz und in der Praxis das Gebiet des jeweiligen Veranstalters sein (Art. 47 Abs. 3 VGS). Zweitens:

Auszahlungen gehen ausschliesslich auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers (Art. 50

Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen oder Krypto-Auszahlungen existieren im bewilligten Schweizer

Sportwettangebot nicht, und Kredite an Spielende sind untersagt (Art. 75 Abs. 1 BGS).

Was von der Prognose in der Tasche bleibt

Prognosen, die in Deutschland oder Österreich gelesen werden, spielen für die Schweiz keine Rolle.

Ein Guthaben bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung hat mit Schweizer Recht nichts zu tun.

Der zugehörige Kontext: Eine Prognose, die auf einem Schweizer Wettschein landet, endet bei einem

Anbieter, dessen Gewinne bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn steuerfrei sind; ab dem Schwellenwert

greift die Verrechnungssteuer. Der Bund setzt den Freibetrag ab dem 1. Januar 2026 auf CHF 1’071’000

fest, im Jahr 2025 lag er bei CHF 1’070’400; der kantonale Schwellenwert weicht ab und ist je nach

Kanton verschieden. Oberhalb dieses Werts behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die

über die Steuererklärung zurückgeholt wird. Für einen durchschnittlichen Wetter liegt jeder

realistische Gewinn weit unter dieser Grenze: keine Einkommenssteuer, keine Verrechnungssteuer.

Gewinne aus einem Anbieter im Ausland unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, und genau das sollte

niemanden beruhigen. Die kantonale Praxis im Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen

als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Eine Schweizer Wettsteuer auf den

Einsatz gibt es nicht. Steuerfragen klärt man mit einer Steuerberaterin oder der kantonalen

Steuerverwaltung, nicht mit einem Sportwettenportal.

Bleibt die Werbeseite, und die ist der praktische Nerv. Werbung darf nicht aufdringlich oder

irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten (Art. 74 BGS).

Werbung für ein Geldspiel, das in der Schweiz nicht bewilligt ist, ist verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS)

und wird mit einer Busse bis CHF 500’000 geahndet (Art. 131 BGS). Gratisspiele oder Gratisguthaben

brauchen die vorherige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS); im Jahr 2025 erteilte sie deren 24

an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Ein Werbeverbot zu bestimmten Tageszeiten existiert nicht.

Die Konsequenz für den Leser

Wer eine Prognose liest, macht das Beste daraus, wenn er vorher weiss, bei wem er sie überhaupt

spielen kann. Die Bewilligung schützt: volle Schweizer Aufsicht, Zugang zum Sperrregister, Kontrolle

des Wettangebots. Sie kostet: nur zwei Veranstalter, ein geschlossener Katalog an Sportarten und

Märkten, eine Wohnsitzprüfung und eine Identitätsverifikation. Eine Seite ohne Bewilligung schützt

nicht, weil sie keinem Schweizer Register angeschlossen ist und kein Schweizer Rechtsweg zur

Verfügung steht; dafür winkt sie mit einem breiteren Programm. Keine der beiden Varianten ist per se

die sichere Wahl. Die Entscheidung fällt vor der ersten Wette, nicht bei der fünften.

Verlustlimiten sind das einzige Werkzeug, das eine Prognose nicht ersetzt

Eine Prognose senkt kein Risiko. Sie verschiebt höchstens die Wahrscheinlichkeit, mit der man falsch

liegt, und sie sagt nichts darüber, ob ein Verlust verkraftbar ist. Genau dafür gibt es in der Schweiz

Regeln, und sie gehen davon aus, dass die Grenzen vom Spielenden selbst kommen und nicht vom Staat.

Sportwetten stehen Personen ab 18 Jahren offen (Gespa), Minderjährige sind online nicht zugelassen

(Art. 72 BGS). Ein Konto pro Person mit verifizierter Identität (Art. 47 bis 52 VGS). Und der

Veranstalter muss von jedem Spielenden einen oder mehrere Höchstwerte für Einsätze oder Verluste pro

Tag, pro Woche oder pro Monat verlangen (Art. 87 VGS). Eine gesetzlich fixierte Einzahlungsobergrenze

kennt die Schweiz nicht — das ist der Punkt, an dem viele Erwartungen an die Aufsicht scheitern.

Herabsetzen wirkt sofort, Erhöhen nach Gesetz nach 24 Stunden.

Schweizer Veranstalter halten sich nicht an das Minimum der Frist. Vor der ersten Teilnahme bei

Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von

CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst

nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.

Wo die Limite ihren Preis zeigt

Die 72 Stunden sind der unspektakulärste und wirkungsvollste Satz im ganzen Regelwerk. Ein schlechter

Abend lässt sich nicht am selben Abend mit einer höheren Grenze beantworten. Wer die Limite in der

Woche vor dem Anpfiff eines Grossanlasses nach oben korrigieren will, merkt das drei Tage später —

in der Regel ist die Partie dann vorbei. Die Frist ist lästig, und das ist ihr Zweck.

Wer jünger als 21 Jahre ist, lebt mit CHF 1’000 statt CHF 9’999. Der Unterschied ist kein Detail:

Bei einem Mindesteinsatz von CHF 1 pro Einzel- oder Kombiwette und einer normalen Quotenhöhe ist das

für die meisten Spielenden keine Einschränkung im sportlichen Sinn, sondern eine Bremse für

Nachtkäufe. Die Limite ist bewusst tiefer angesetzt als ein durchschnittlicher Monatsbedarf — die

Altersstaffelung erklärt sich aus genau dieser Risikogruppe.

Spielsperre und Register — der Teil, der Grenzen überschreitet

Limiten sind freiwillig und veränderbar. Eine Spielsperre ist es nicht. Bei Swisslos lässt sich der

Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine

unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos

einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein.

Die Sperre ist das schärfere Instrument, weil sie das Konto nicht nur begrenzt, sondern schliesst.

Ein weiterer Umstand verschärft sie: Wer gesperrt ist oder minderjährig war, hat keinen Anspruch auf

Einsätze oder Gewinne (Art. 45 BGS). Die Sperre ist also keine Pause mit Rückfahrkarte, sondern ein

Schnitt. Wer sie freiwillig einträgt, tut gut daran, das zu wissen, bevor er sie ausspricht.

Das schweizweite Register hat eine zweite Wirkung, die man erst merkt, wenn man sie braucht: Es

verbindet die Sportwette mit dem Casino. Eine Sperre an einer Stelle greift an der anderen.

Wo der Schutz endet

Die Aufsicht prüft ihre eigenen Verkaufspunkte, und das Ergebnis ist unangenehm. Bei Testkäufen der

Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufspunkten in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine

minderjährige Person verkauft. Wer Verkaufspunkte als den strengeren Kanal betrachtet, liegt damit

falsch. Es ist die Zahl, die man im Kopf behalten sollte, wenn das nächste Mal von zuverlässigen

Kontrollen die Rede ist.

Die Grenzen liegen also beim Leser selbst: die Höhe der Limite, die Dauer der Sperre, die Frage, ob

überhaupt vor dem Anpfiff noch nachgeladen wird. Die Gespa beaufsichtigt die Veranstalter; sie kann

einem niemandem die Entscheidung abnehmen.

Wie die Entscheidung aussieht, bevor sie nötig wird

Die Reihenfolge ist wichtig, und sie ist unspektakulär. Zuerst steht die Zahl, die man verlieren

kann, ohne dass es im Monat weh tut. Dann steht die Limite darüber — nicht darunter, denn eine Limite

über dem eigenen Budget nützt nichts. Erst danach wird gewettet.

Was diese Reihenfolge verschiebt, ist die Perspektive auf eine Prognose. Wer sein Budget vor der

ersten Wette festlegt, liest Prognosen anders: nicht als Empfehlung, sondern als eine von mehreren

Meinungen zum selben Spiel. Und wer merkt, dass die Prognosen nicht aufgehen, liest sie irgendwann

nur noch aus Interesse — auch das ist ein Ergebnis und kein Scheitern.

Die Folge für den Kontostand

Das Erste, was hier verschwindet, ist die Vorstellung von der Wette als Nullsummenspiel mit gleicher

Chance. Die Limite ist die einzige Zahl auf der Seite, die der Spielende selbst schreibt. Eine

Prognose schreibt niemand für ihn, eine Marge schon gar nicht. Deshalb steht sie hier vor allem

anderen, was über Quoten kommt.

Wie aus Form, Statistik und Heimvorteil eine Vorhersage wird

Eine Prognose ist ein Rechengang mit einem Rest an Unsicherheit. Wer sie liest, sollte die Bausteine

kennen, weil er sonst nicht unterscheiden kann, ob eine Zahl aus einem Argument stammt oder aus

einer Tabelle mit Zahlenkolonnen.

Am Anfang steht die Form: die Ergebnisse der letzten Partien, womöglich gewichtet nach Gegnerstärke

und Wettbewerb. Dazu kommt der Heimvorteil, der je nach Liga und Anlass unterschiedlich gross ist.

Weiter fliessen Statistiken ein — Tore, Gegentore, Schüsse, Standardsituationen — sowie Aufstellungen,

Verletzungen, Sperren, Belastung durch mehrere Wettbewerbe und, bei Tournamentsportarten, Reisewege.

Aus diesen Teilen entsteht ein Erwartungswert je Mannschaft, und aus dem Erwartungswert eine

Wahrscheinlichkeit: Sieg, Unentschieden, Niederlage in Prozenten.

Wann eine Zahl zur Prognose wird

Eine Aufzählung von Form und Verletzten ist noch keine Prognose. Sie wird eine, sobald der Autor aus

seinen Bausteinen eine Prozentangabe macht und diese Angabe gegen die Quote hält. Der Abstand

zwischen beiden entscheidet, ob überhaupt etwas zu holen ist. Zwei Zahlen sind deshalb wichtiger als

alle Statistiken: die geschätzte Wahrscheinlichkeit und die Quote. Steht die Quote über dem, was

eigene Rechnung nahelegt, gibt es einen Wert; sonst nicht. Der Rest der Prognose erklärt, weshalb.

Nicht jede Position am Markt hat dieselbe Bedeutung. Andere Buchmacher, wechselnde Verletztenlisten,

kurzfristige Aufstellungsänderungen und das Wetter können eine Quote verschieben, bevor überhaupt

Geld bewegt wurde. Das heisst nicht, dass die Prognose richtig ist; beide Zahlen schätzen, und beide

können falsch liegen.

Woher die Unsicherheit kommt

Die grösste Unsicherheit steckt nicht in der Rechnung, sondern in der Umgebung. Eine Prognose für ein

ganzes Turnier, für eine Meisterschaft oder für eine Saison hat wenig gemein mit einer Vorhersage für

ein einzelnes Ligaspiel. Über einen Zeitraum verschwinden die einzelnen Aufstellungsfehler, und ein

Formtief wird durch einen langen Spielplan sichtbar — dafür hängen Turnierprognosen von wenigen

Begegnungen ab, die ausfallen, verschoben oder verweigert werden können. Bei einem grossen Turnier

entscheidet zusätzlich die Gruppenzusammensetzung, die selbst wiederum vom Ergebnis eines früheren

Spiels abhängt.

Das erklärt, weshalb Prognosen für ein Turnier in den Spielen, in denen es darauf ankommt, nicht

verlässlicher sind als Prognosen für ein Ligaspiel im Februar. Sie sind nur anders unzuverlässig,

weil die Stichprobe kleiner ist. Prognosen für die Bundesliga, für eine WM oder für die EM 2028

werden aus derselben Art Daten gebaut, aber sie werden nicht mit derselben Genauigkeit bewertet, weil

die Zahl der Vorhersagen und die Zahl der Spiele sich stark unterscheiden. Über eine lange Saison

lässt sich die Trefferquote prüfen; über ein Turnier mit sieben Spielen kaum.

Trefferquote und Zufall

Eine hohe Trefferquote über einen kurzen Zeitraum ist kein Beweis für eine Methode. Die Rückseite

derselben Medaille: Eine Prognoseseite, die jede Woche mehrere Spiele veröffentlicht und nur die

Gewinne zeigt, hat immer recht gehabt. Der Vergleich lohnt sich deshalb nur über lange Zeiträume und

über eine vorab fixierte Zahl von Spielen. Wer zehn Tipps zählt, zählt Glück. Wer dreihundert zählt,

kann etwas daraus ableiten.

Was man einer Prognose auch nicht ansieht: ob der Autor überhaupt gewettet hat. Einige der

grössten Prognosen im Netz werden von Menschen geschrieben, die ihre eigenen Zahlen nicht gesetzt

haben. Die Prognose entschuldigt sich damit nicht, aber sie verändert die Frage, die sie beantwortet.

Was Prognosen für den Leser tun

Für den Leser heisst das: Prognosen sind Hypothese, nicht Produkt, und alle Teile des Ganzen —

Spielplan, Verletzungen, Form — veralten in Tagen, nicht in Wochen. Wer eine Prognose liest, sollte

wissen, wann sie geschrieben wurde. Eine Prognose von Freitag für das Samstagsspiel ist frisch. Eine

Prognose von Dienstag, die dieselbe Quote nennt, ist ein Kommentar zum damaligen Markt.

Die Diskussion um den Heimvorteil

Der Heimvorteil ist ein Lieblingsargument, und deshalb lohnt die Nachfrage. Er wiegt in einem

Pokalspiel oft mehr als in einer Saison. In der Regel wird der Anteil am Gesamtergebnis kleiner, je

länger der Beobachtungszeitraum. Wer mit dem Heimvorteil rechnet, sollte daher sagen, für welche

Anzahl Spiele sein Wert gedacht ist.

Wie Quoten und Marge aus einer Prognose eine Rechnung machen

Wer die Quote liest, liest zwei Dinge: die Einschätzung des Veranstalters und die Gebühr, die in ihr

steckt. Die Gebühr ist immer da. Sie heisst Marge, und sie ist nicht verhandelbar.

Ein Beispiel mit runden Zahlen, ausdrücklich als Beispiel und nicht als Preis: zwei Ergebnisse, für

die jeweils die Quote 1.90 angeboten wird. Der Kehrwert jeder Quote ist 10/19. Addiert man ihn über

beide Ergebnisse, kommt man auf 20/19. Der Anteil, der davon ausgeschüttet wird, ist der Kehrwert

dieser Summe — der Quotenschlüssel, die Auszahlungsquote. Sie liegt bei dieser Beispielquote bei

etwa 95 %. Die Differenz zu 100 % ist die Marge, hier also rund 5 %. Die Marge ist der Teil jedes

Einsatzes, den der Veranstalter einbehält, unabhängig von jedem Spielausgang.

Diese etwa 5 % sind kein Zufallswert, sondern die Grössenordnung, in der sich Schweizer Sportwetten

in der Regel bewegen: In der Regel liegt die Marge im Schweizer Sportwettmarkt je nach Anbieter und

Markt bei etwa 3 bis 8 %, wobei selten angebotene Märkte an die obere Grenze gehen. Bei einem

Quotenschlüssel von 95 % bleiben 95 Rappen von jedem Franken, den der Markt als Ganzes ausschüttet.

Die Gebühr steckt in der Quote, nicht daneben. Sie wird nicht separat abgebucht, sie macht den Preis

kleiner.

Das wirkt harmlos und ist es auf einen einzelnen Wettschein auch. Über eine Reihe von Wetten ist es

die verlässlichste Grösse auf dem Schein. Eine Prognose, die eine Quote von 2.10 an einen fairen

Wert knapp über 2.00 anlegt, erzeugt einen rechnerischen Vorsprung, den die Marge dieses Marktes

wieder auffrisst.

Was das für die Prognose bedeutet

Für den Leser heisst das: Eine Prognoseseite, die den Wert einer Quote auslässt, beantwortet die

eigentliche Frage nicht. Sie mag Form, Statistik und Motivation nennen, aber der Abstand zur Quote

ist der einzige Teil der Prognose, der Geld wert ist, und er ist der Teil, der am häufigsten fehlt.

Umgekehrt gilt derselbe Satz für den Veranstalter: Eine Marge, die bei einem selten angebotenen Markt

an die obere Grenze geht, ist kein Zeichen von Schlechtigkeit, sondern eine Antwort auf ein höheres

Risiko in einem dünneren Markt.

In der Praxis wird die Quote nicht in Prozent angegeben, sondern als Dezimalzahl mit einem Punkt:

2.10, 1.50, 1.90. Die drei Zahlen heissen dreierlei — je grösser die Zahl, desto wird die dahinter

liegende Wahrscheinlichkeit eingeschätzt, und desto höher ist der rechnerische Wert, falls die eigene

Einschätzung höher liegt.

Ein letzter Punkt, den viele Prognosen übersehen: Das Produkt mehrerer Quoten wird schon eine grosse

Zahl. Drei Voraussagen mit einer Quote von je 1.90 ergeben eine Gesamtquote von rund 6.86. Der

höhere Betrag, der auf einem Kombischein steht, ist kein Argument für die Kombination, sondern

lediglich ein anderer Preis für dasselbe Risiko in höherer Ausprägung.

Was die Quote nicht sagt

Die Quote ist keine Wahrscheinlichkeit. Sie ist eine Wahrscheinlichkeit, an der schon eine Marge

hängt — und beim Veranstalter. Wer sie als Wahrheit liest, verwechselt Angebot mit Prognose. Und die

Quote auf einem Topspiel ist nicht die Quote auf einen exotischen Markt im selben Spiel: Das ist ein

Unterschied, den ein Kombischein genau dann spürbar macht, wenn es schiefgeht.

Vergleichen heisst Methode vergleichen, die zwei Schweizer Veranstalter mit acht Auslandsmarken

Zehn Plattformen stehen hier, und die Reihenfolge ist die, in der sie erscheinen: erst die beiden

Schweizer Veranstalter mit Bewilligung, dann acht ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung.

Diese acht stehen in der Übersicht, weil Schweizer Spielende ihnen begegnen — in Werbung, in

Sponsorings, in Rankings. Ihnen allen fehlt dieselbe Sache, nämlich die Bewilligung, und deshalb ist

die Bewertung nach denselben Merkmalen gerade bei ihnen von Interesse.

Verglichen werden nicht die Treffer eines Wochenendes, sondern die Methode, die Nachvollziehbarkeit

und die Trefferquote über lange Zeiträume. Ein Prognoseanbieter, der seine Methode nicht erklärt,

liefert nur Wahrscheinlichkeiten aus einem schwarzen Kasten — das lässt sich nicht überprüfen und

deshalb nicht bewerten. Ein Prognoseanbieter, der alles erklärt und am Ende jede Woche verliert,

auch nicht. Die nützliche Kennzahl liegt dazwischen.

Die zwei Veranstalter mit Bewilligung im Vergleich

Die beiden Veranstalter teilen dieselbe Rechtsgrundlage und bedienen unterschiedliche Gebiete. Wer

im Swisslos-Vertragsgebiet wohnt, kann ein Konto bei Swisslos eröffnen; die Swisslos-Sportwetten

laufen unter dem Namen Sporttip. Getragen wird das Ganze von der SWISSLOS Interkantonalen

Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel, gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über

die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Das Vertragsgebiet umfasst

die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie

Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Auf der anderen Seite der Sprachgrenze veranstaltet die Loterie Romande Jouez Sport für sechs

Kantone: Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Kontaktadresse lautet Avenue de

Provence 14, 1001 Lausanne. Das Unternehmen zählt 2’350 Verkaufspunkte in der Westschweiz und 221

Mitarbeitende.

Damit ist der Vergleich zwischen beiden schnell erzählt und für einen konkreten Leser oft

entschieden: Man landet dort, wo man wohnt. Die Wohnadresse entscheidet, welcher der beiden

Veranstalter überhaupt ein Online-Konto eröffnet, nicht die Qualität des Wettprogramms. Wer sich

einen Vergleich beider Programme wünscht, muss im Vertragsgebiet des anderen wohnen — und kann

deshalb in der Praxis kaum beide nebeneinander benutzen.

Für die Prognose bedeutet das eine Einschränkung, die niemand erwähnt: Wer über eine Schweizer

Prognose stolpert, kann sie nur dann umsetzen, wenn sie in seinem Gebiet spielbar ist. Der

Prämiensspielraum verschwindet damit teilweise, und das Ranking zweier Anbieter auf demselben

Kriterium kann unterschiedliche Ergebnisse liefern, ohne dass ein Anbieter besser oder schlechter

ist.

Die acht ausländischen Marken im Vergleich

Die acht Marken teilen eine Eigenschaft, die den Vergleich in grossen Teilen vorwegnimmt. HornetBet,

myBet, Betovo, BassBet, GG.BET, FortuneJack, BetLabel und Jackbit haben keine Schweizer Bewilligung.

Die in ihrem Fall gemeldete Bewilligung ist nicht erstellt und entfaltet in der Schweiz keine

Wirkung (Art. 4 BGS). Sie sind nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, und es gibt keinen

Schweizer Rechtsweg. Ihre Domains können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und per DNS blockiert

werden.

Die Konsequenz tritt nicht beim ersten Klick ein, sondern im Streitfall. Ein Anbieter ohne Schweizer

Bewilligung ist an keine Schweizer Frist gebunden, an keine Schweizer Aufsicht, an keine Schweizer

Auszahlungsregel. Ob und wann ein Gewinn ausgezahlt wird, liegt bei ihm. Für Sportwetten ohne

Schweizer Bewilligung ist das Organisieren strafbar — bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder

Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren (Art. 130 BGS). Spielende werden nach

Angaben des Bundesamts für Justiz nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren

gegen den Anbieter beschlagnahmt werden, und ein Schutz- oder Fairplay-Verfahren gibt es nicht.

Wer sich mit diesen Anbietern beschäftigt, sollte den Vergleich an dieser Stelle nicht abbrechen. Es

gibt Gründe, sich Marken ohne Schweizer Bewilligung anzusehen: breitere Programme, mehr Wettarten,

andere Sportarten. Nur sind es keine Schweizer Produkte, und dieser Satz ist keine Warnung, sondern

eine Beschreibung des Vertragsverhältnisses.

Die Reihenfolge, in der die zwei Gruppen zu lesen sind

Die Bewilligung ist das erste Kriterium, nicht das interessanteste. Wer sie beiseite lässt, vergleicht

Anbieter, die unterschiedliche Spielregeln haben. Wer sie voranstellt und dann weiterliest, findet

bei den acht Marken immer noch Unterschiede: im Aufbau der Seite, in den Wettarten, in der

Darstellung der Quoten. Nur werden diese Unterschiede nicht in der ersten Spalte sichtbar, weil die

für alle acht Zeilen gleich aussieht.

Die zehn Plattformen im Einzelnen

Swisslos Sporttip: der Anbieter, der vor der ersten Wette eine Grenze verlangt

Sporttip ist eine von zwei Plattformen mit einer Schweizer Bewilligung für Sportwetten als Grossspiel.

Die Bewilligung umfasst eine Veranstalter- und eine Spielbewilligung nach dem BGS (SR 935.51), die

Aufsicht liegt bei der Gespa. Veranstalter ist die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie

Genossenschaft mit Sitz in Basel.

Der Zugang ist an den Wohnsitz gebunden. Für ein Online-Konto braucht es mindestens 18 Jahre sowie

Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen,

und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis

ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft.

Die Teilnahmebedingungen sind der eigentliche Inhalt dieses Profils, und sie beginnen vor dem ersten

Einsatz. Vor der ersten Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen

(Oberlimite CHF 9’999, unter 21 Jahre CHF 1’000); Senkung sofort, Erhöhung nach 72 Stunden. Eine

freiwillige Einzahlungslimite für je 30 Tage ist zusätzlich möglich.

Die Beträge sind klar begrenzt. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1,

der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000, für eine Systemwette CHF 10’000.

Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite

wird nicht angenommen.

Sporttip-Wetten lassen sich online über Swisslos oder die Sporttip App für iOS und Android

abgeben; in der App zusammengestellte Wetten können per QR-Code an einer Sporttip Verkaufsstelle

gespielt werden. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch

dem Wallet gut; höhere Beträge werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das

Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen. Auszahlungen von Spielguthaben sind

innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder

Liechtensteiner Konto möglich; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen, die

Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.

Bei den Boni ist Sporttip eigenwillig und ehrlich zugleich — Kombiboosts für Systemwetten, Quotenschlüssel

für Einzelwetten. Die Regeln stehen im Kleingedruckten, und dort findet man das eigentliche Argument

für oder gegen einen Veranstalter.

Loterie Romande Jouez Sport: das Programm mit der klaren Obergrenze

Jouez Sport ist die Sportwette der Loterie Romande und die zweite Plattform mit Schweizer Bewilligung.

Auch hier gilt die Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem BGS (SR 935.51) unter der Aufsicht der

Gespa. Veranstalterin ist die Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande.

Das Gebiet umfasst sechs Kantone: Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Ein Online-Konto

setzt den Wohnsitz in diesem Gebiet voraus. An Kontaktadresse nennt das Unternehmen die Avenue de

Provence 14 in 1001 Lausanne; in der Westschweiz zählt es 2’350 Verkaufspunkte und 221 Mitarbeitende.

Die Obergrenzen sind der bestimmende Teil dieses Programms. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder

Kombiwette beträgt CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine

Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen; die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi

muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

HornetBet: eine Marke, die in der Schweiz kein Konto eröffnen darf

HornetBet hat keine Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen in der

Schweiz Sportwetten anbieten. Die gemeldete Bewilligung ist nicht erstellt und hat in der Schweiz

keine Wirkung (Art. 4 BGS). Eine Verbindung zum Schweizer Sperrregister besteht nicht, ein Schweizer

Rechtsweg steht nicht zur Verfügung, und die Domain kann auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und per

DNS blockiert werden.

myBet: die Marke ohne Schweizer Ansprechstelle

Bei myBet fehlt dieselbe Bewilligung. Die gemeldete Bewilligung ist nicht erstellt und entfaltet in

der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS); eine Verbindung zum Schweizer Sperrregister besteht nicht,

und ein Schweizer Rechtsweg steht nicht zur Verfügung. Eine Beschwerde über eine Auszahlung führt

damit nicht zu einer Schweizer Stelle.

Betovo: kein Schweizer Adressat für eine Reklamation

Betovo hat keine Schweizer Bewilligung. Die gemeldete Bewilligung besitzt in der Schweiz keine Rechtskraft (Art. 4 BGS). Die Domain kann auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden.

Wer hier spielt, spielt ohne Schweizer Aufsicht.

BassBet: ein Programm ohne Schweizer Schutzmechanismus

BassBet bietet Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung an. Die gemeldete Bewilligung hat in der Schweiz keinen Bestand (Art. 4 BGS). Eine Anbindung an das Schweizer Sperrregister

besteht nicht, und Schweizer Rechtsschutz fehlt.

GG.BET: Reichweite ohne Schweizer Aufsicht

GG.BET hat keine Schweizer Bewilligung. Die gemeldete Bewilligung ist in der Schweiz unzulässig (Art. 4 BGS). Ein Schweizer Rechtsweg besteht nicht, und die Domain

kann auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden.

FortuneJack: eine Marke, die nie auf der Schweizer Liste stand

FortuneJack fehlt die Schweizer Bewilligung. Die gemeldete Bewilligung ist nicht erstellt; in der

Schweiz entfaltet sie keine Wirkung (Art. 4 BGS). Das Sperrregister der Gespa führt das Konto nicht,

und ein Schweizer Rechtsweg fehlt.

BetLabel: Bewilligung ohne Schweizer Geltung

Bei BetLabel ist keine Schweizer Bewilligung vorhanden. Die gemeldete Bewilligung ist nicht erstellt

und hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Der Domain droht die Aufnahme in die Sperrliste

der Gespa.

Jackbit: der letzte Name in der Liste, ohne Schweizer Bewilligung

Jackbit hat keine Schweizer Bewilligung. Die gemeldete Bewilligung hat in der Schweiz keinen Bestand (Art. 4 BGS). Es besteht keine Verbindung zum Schweizer Sperrregister

und kein Schweizer Rechtsweg; die Domain kann per DNS blockiert werden.

Was die Prognose selbst sagen muss

Über Prognosen lässt sich viel schreiben, und ein grosser Teil davon ist Zierrat. Wer die

veröffentlichten Tipps zurückverfolgt, merkt schnell, dass die Methode fast nie an der Prognose

steht. Form, Statistik, Heimvorteil: Das sind bekannte Bausteine. Der Unterschied liegt darin, ob

eine Seite die geschätzte Wahrscheinlichkeit offenlegt und ob sie erklärt, wie sie zu ihr kam.

Die zweite Frage ist die ehrliche: Hat der Autor gewettet? Wer eine Prognose schreibt und selbst

nicht setzt, hat ein anderes Verhältnis zum Risiko als die Person, die sie liest. Das ist kein

Verbrechen und in den meisten Fällen offensichtlich. Es gehört trotzdem zur Bewertung.

Die dritte Frage betrifft die Datenbasis. Eine Prognose für die Bundesliga stützt sich auf eine

lange Reihe von Spielen und lässt sich über eine Saison prüfen. Eine Prognose für ein einzelnes

Turnier lässt sich kaum prüfen. Für Turnierprognosen gilt dieselbe Regel wie für alle anderen: Ob

eine Seite bei einer Weltmeisterschaft richtige Vorhersagen liefert, lässt sich erst hinterher sagen,

und danach ist es zu spät.

Was eine gute Prognose nicht tut: Sie verspricht keinen Gewinn. Eine Prognose ist eine Aussage über

Wahrscheinlichkeiten, und aus Wahrscheinlichkeiten folgt kein sicherer Ausgang. Die nützlichste

Frage an eine Prognose ist auch nicht, ob sie richtig lag, sondern ob sie ihre Annahmen offenlegt.

Prognosen, Quoten und die zwei Zahlensysteme

Eine Prognose in Prozent, eine Quote als Dezimalzahl, dazwischen die Marge: Wer das einmal gesehen

hat, liest Wettportale mit anderen Augen. Die Prozentangabe beschreibt, was der Autor für

wahrscheinlich hält. Die Quote beschreibt, was der Veranstalter zu zahlen bereit ist. Die Marge

beschreibt, was dazwischen verschwindet.

Die praktische Folge ist nüchtern: Selbst eine gute Prognose liefert nur dann Geld, wenn die Quote

den Wert hergibt. Und selbst dann ist es eine Erwartung über viele Wetten, kein Versprechen für eine

einzelne. Wer eine Prognose als Einnahmequelle liest, hat die Mechanik nicht verstanden.

Wofür die acht ausländischen Marken noch gut sind

Es wäre zu einfach, sie in einem Satz abzutun. Wer sich für die Struktur von Wettmärkten

interessiert, findet dort eine Bandbreite, die ein bewilligtes Schweizer Angebot nicht hat: mehr

Sportarten, mehr Wettarten, eine andere Darstellung. Für einen Vergleich der Prognosequalität von

Plattformen ist der Vergleich der Bedingungen aufschlussreich. Für Leser mit Schweizer Wohnsitz bleiben es Angebote

ohne Schweizer Bewilligung — und damit ohne Aufsicht, ohne Sperrregister und ohne Rechtsweg.

Was aus einem Schein auf der Schweizer Liste zurückkommt

Bei einem bewilligten Schweizer Anbieter sind weitere Bedingungen mit dem Kontostand verbunden, und

sie gehören zur Bewertung eines Sportwettprogramms.

Bei Swisslos ist das Spielguthaben auf dem Wallet auf mehreren Wegen aufladbar: per Online-

Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein, mit einem Mindestbetrag von CHF 20. In 30 Tagen sind

höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999

nicht übersteigt. Als eine Zahlungsart bietet Swisslos PostFinance Pay an, bei dem die Transaktion

direkt in der PostFinance App bestätigt wird.

Gewinne werden gestaffelt abgewickelt: bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch, bei

höheren Beträgen innert 3 Arbeitstagen auf ein Konto auf den eigenen Namen. Die Auszahlung von

Spielguthaben selbst ist im beschriebenen Umfang kostenlos; ab der dritten Auszahlung innerhalb von

365 Tagen kann eine Kommission von 3 % anfallen — ein Satz, der bei kleinen Kontoständen wenig

ausmacht und bei grossen plötzlich spürbar wird.

Bei Swisslos ergibt sich ein ungewöhnlich klarer Nachweis, wenn man nach einem Konto sucht: keine

Zahlung ohne Kontoinhaberschaft, keine Auszahlung an Dritte, kein anonymes Konto. Auszahlungen gehen

an ein Konto auf den Namen des Teilnehmers, und Kredite an Spielende sind untersagt (Art. 75 Abs. 1

BGS). Das ist der Nebeneffekt einer Identitätsverifikation, die bei der Registrierung erzwungen wird.

Wie sich Prognosen auf Livemärkte auswirken

Livewetten verändern die Rechnung. Eine Prognose, die vor dem Anpfiff geschrieben wurde, geht von

einem Zustand aus, der sich während des Spiels in Sekunden ändert. Wer live nach einer Prognose

setzt, setzt auf Zahlen, die für einen anderen Moment gedacht waren.

Zusätzlich hängt das Ergebnis von der Geschwindigkeit ab. Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette

unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen

des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen —

Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Der

Nutzen dieser Regel zeigt sich bei einem Latenzproblem: Eine Wette, die wegen einer langsamen

Verbindung zu spät ankommt, verliert ihren Wert vollständig.

Der Cash-Out ist der zweite Punkt, an dem eine Prognose ihre Form verliert. Bei Sporttip gibt es ihn

für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten

und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung; ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht

rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer

als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von

Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Ein

Cash-Out ist damit die Umkehrung einer Prognose: die vorzeitige Auflösung der Position zum Preis des

Verzichts auf den vollen Ausgang.

Was auf einem Sporttip-Schein alles passieren kann

Die Bedingungen eines bewilligten Schweizer Angebots sind der Teil, den man am wenigsten liest und

am häufigsten braucht. Bei Swisslos sind sie im Detail festgelegt.

Der Gewinnbetrag einer Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal

Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten; das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen

aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt —

oder im Rahmen eines Turniers — ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in

Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00.

Bei Swisslos umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer, etwa 90 Minuten im Fussball,

plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf

hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind.

Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung werden nur über die

Bet-Builder-Funktion kombiniert; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese

Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz

zurückerstatten. Wer eigenständig eine Kombination aus abhängigen Ereignissen baut, baut sie ohne

diese Funktion — auf eigenes Risiko.

Schliesslich die Gewinne, die niemand abholt: Sie verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos, wenn

sie nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend

gemacht werden. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem

Brief zu erheben.

Was Sporttip zusätzlich anbietet

Die Zusatzangebote bei Sporttip sind umfangreich, aber sie haben Schranken, die in der Beschreibung

untergehen.

Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online für Prematch, Live und Systemwetten und verlangt mindestens

vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 %

bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen; Einsatz und

Gewinnerhöhung sind limitiert. Die Staffelung ist das Angebot: Sie verschiebt das, was wirtschaftlich

sinnvoll ist, von einer Viererkombination auf deutlich mehr Kombinationen und macht den Reiz der

Kombination noch grösser.

Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen

den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide

sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out

verfällt der Boost.

Wie eine kostenlose Prognose zu einer Wette wird, die etwas kostet

Der Abstand zwischen einer Prognose und dem Kontostand ist ein Rechengang, und er beginnt mit einem

Beispiel statt mit einem Gefühl. Ein Markt mit zwei Ergebnissen, beide zu einer Quote von 1.90, ist

ein Beispiel und kein Zitat: Der Kehrwert beider Quoten addiert ergibt 20/19, der Quotenschlüssel

daraus 95 %, die Marge damit 5 %. Wer also eine Prognose mit einem rechnerischen Vorteil von drei

Prozentpunkten liest, gibt diesen Vorteil an die Marge zurück, bevor er überhaupt gebucht wird.

Fünf Prozent sind keine Betrugszahl, sondern die Eintrittsgebühr des Marktes.

Damit steht die Rechnung, aber noch nicht die Konsequenz. Sie lautet: Die Marge ist im Preis jeder

einzelnen Wette enthalten, unabhängig vom Ausgang. Über viele Wetten ist sie die verlässlichste

Grösse auf dem Schein — verlässlicher als die Prognose, verlässlicher als die Formkurve, verlässlicher

als die eigene Erfahrung. Bei einem Quotenschlüssel von 95 % bleibt dem Markt als Ganzem ein Anteil

von fünf Prozent, und kein einzelner Wetter entkommt ihm.

Wer diese Zahl auf sein eigenes Budget umrechnet, landet bei derselben Grenze wie in den

Verlustlimiten: nicht bei der Prognose, sondern bei der Frage, wie viel Geld überhaupt in den Markt

geht. Bei einer Marge von rund 5 % sind das bei einem Budget von CHF 100 über viele Wetten hinweg

etwa CHF 5, die an den Markt gehen, unabhängig davon, ob die Prognosen gut sind oder nicht. Das ist

der Vergleich, der die Bedeutung einer guten Prognose relativiert: Ein Vorteil in der Grössenordnung

eines Prozentpunkts liegt unterhalb der Gebühr, die der Markt nimmt. Wer ihn trotzdem findet, hat

etwas gefunden, das grösser ist als die Marge — und das ist selten.

Der Schluss aus all dem ist unspektakulär. Prognosen sind kostenlos, weil sie Meinungen sind. Die

Wette darauf kostet Geld, weil sie ein Produkt ist. Wer beides verwechselt, bezahlt die Meinung mit

dem Preis des Produkts.

Häufig gestellte Fragen

Wie entsteht eine Wettprognose, und welche Daten fliessen ein?

Eine Prognose entsteht aus Form der letzten Spiele, Heimvorteil, Statistiken, Aufstellungen,

Verletzungen und Sperren. Aus diesen Teilen schätzt der Autor einen Erwartungswert je Mannschaft und

daraus eine Wahrscheinlichkeit für Sieg, Unentschieden oder Niederlage. Erst der Vergleich dieser

Wahrscheinlichkeit mit der Quote macht daraus eine Aussage darüber, ob ein Preis einen Wert enthält.

Warum ist eine kostenlose Wettprognose keine Garantie für einen Gewinn?

Weil sie eine Wahrscheinlichkeit ist und kein Ergebnis, und weil in der Quote eine Marge steckt. Wer

richtig liegt, gewinnt die Wette trotzdem nur, wenn die Prognose den Ausgang getroffen hat. Zusätzlich

kann eine Wette durch eine Absage, eine Verletzung oder eine späte Platzierung ungültig werden; die

Prognose selbst senkt daher kein Risiko.

Welche Rolle spielen Quoten bei der Bewertung einer Prognose?

Die Quote ist der Preis des Marktes und der Gegenwert zur geschätzten Wahrscheinlichkeit. Eine

Prognose ohne Quotenangabe beantwortet die entscheidende Frage nicht: ob der angebotene Preis über

der eigenen Einschätzung liegt. Steht die Quote darüber, gibt es rechnerisch einen Wert; liegt sie

darunter, fehlt er — unabhängig davon, wie gut die Analyse klingt.

Was ist die Marge eines Wettanbieters, und wie wirkt sie auf eine Prognose?

Die Marge ist der Anteil jedes Einsatzes, den der Veranstalter unabhängig vom Ausgang einbehält. Sie

ergibt sich aus dem Quotenschlüssel: Bei zwei Ergebnissen zu je 1.90 schüttet der Markt rund 95 %

aus, die Marge liegt also bei etwa 5 %. Diese Gebühr frisst jeden rechnerischen Vorteil auf, der

kleiner ist als sie.

Nur bei den zwei Veranstaltern mit Bewilligung: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie

Romande mit Jouez Sport. Jeder bedient sein eigenes Gebiet, und ein Online-Konto setzt den Wohnsitz

dort voraus. Eine ausländische Bewilligung entfaltet in der Schweiz keine Wirkung, unabhängig davon,

in welchem Land sie erteilt wurde.

Wie verlässlich sind Prognosen für Turniere wie eine Weltmeisterschaft im Vergleich zu Ligaspielen?

Weniger prüfbar, nicht grundsätzlich schlechter. Über eine Liga lassen sich viele Spiele vergleichen

und Trefferquoten über eine Saison prüfen; ein Turnier liefert wenige Spiele, dafür hängen sie

stärker von Aufstellung, Ausfällen und Gruppenzusammensetzung ab. Die Unsicherheit ist bei kurzen

Wettbewerben grösser, weil die Stichprobe kleiner ist.

Inhalt erstellt vom Team «kartenzahlungwetten»